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POM in Ihrer Branche

ERP & PPS für Automotive-Zulieferer

Termintreue, Abrufe und Nachweise – für Kunden, die ihre Lieferanten auditieren.

30 Tage, alle Module, ohne Vertrag

Die Herausforderungen

Woran es hier wirklich hängt.

  1. 01

    Abrufmengen verschieben sich wöchentlich und ziehen durch den ganzen Plan

  2. 02

    Termintreue wird gemessen – und im Jahresgespräch verhandelt

  3. 03

    Reklamationen verlangen strukturierte Antworten: 8D, Maßnahmen, Wirksamkeit

Zulieferer im Audit

Nachweise, bevor der Kunde fragt.

Ein Automotive-Zulieferer wird von seinen Abnehmern laufend bewertet: Liefertermine, Reklamationen, Nachweise. Die Zahlen dafür führt der Kunde in seinem eigenen System. Wer im Jahresgespräch mit eigenen Werten antworten will, braucht sie aus dem laufenden Betrieb – nicht aus einer Tabelle, die jemand am Vorabend zusammengestellt hat. Genau dort setzt POM an: bei den Daten, die ohnehin entstehen, wenn Aufträge geplant, gefertigt, geprüft und geliefert werden.

POM Analytics zeigt die Termintreue direkt aus dem laufenden Betrieb, mit Trendlinie über Kalenderwochen. Die Lieferterminanalyse weist vorzeitig, termingerecht und verspätet getrennt aus; ab wann ein Auftrag als vorzeitig zählt, legen Sie selbst fest. Die Kundenanalyse sortiert nach verspäteten Aufträgen, der Filter grenzt auf einen Kunden, einen Artikel oder einen Zeitraum ein. Verschiebt sich ein Abruf, ziehen Sie den Auftrag in der Planung und sehen sofort, was das für Kapazität und Liefertermin bedeutet.

Nach einer Zeichnungsänderung braucht das erste Teil einen Nachweis. POM Quality gibt ein Erstmuster nur mit hinterlegtem Nachweisdokument frei, bis dahin bleibt die Serienproduktion gesperrt; ein Nachweis gilt für alle Teilaufträge eines gesplitteten Auftrags. POM Inspection legt je Artikel und Arbeitsschritt fest, welche Merkmale mit welcher Toleranz zu prüfen sind, und bewertet bei Maßmerkmalen den Messwert. Eine Qualitätssperre hält den Auftrag an der Fertigmeldung an, mit POM Shipping auch am Versand.

Kommt eine Reklamation, wird sie in POM Complaints ein Vorgang mit Auftragsbezug, Dringlichkeit und Status – mit 8D-Report, Maßnahmen und Ursachenanalyse. Nacharbeit wird geplant wie jeder andere Auftrag, der neue Liefertermin ist für Planung und Versand sichtbar. Liegt die Ursache in einer Lieferantencharge, zeigt POM Traceability vorwärts und rückwärts, in welchen Aufträgen sie steckt und an welche Kunden sie ging. Die Betroffenheitsliste grenzt ein, welche Lieferungen wirklich betroffen sind.

Vom Auftrag bis zur Kennzahl

So läuft ein Serienteil durch POM.

  1. 01

    Auftrag und Planung

    Der Auftrag entsteht mit Artikel, Menge und Liefertermin. Verschiebt der Kunde Mengen oder Termine, ziehen Sie den Auftrag im Gantt und sehen sofort die Folgen für Kapazität und Liefertermin.

    POM CorePOM Planning

  2. 02

    Wareneingang mit Charge

    Material mit Chargenpflicht wird im Wareneingang mit Lieferant und Herstellercharge erfasst. Ab dann hält POM fest, in welchem Auftrag, an welchem Arbeitsplatz und von wem die Charge verarbeitet wird.

    POM WarenwirtschaftPOM Traceability

  3. 03

    Erstmuster und Freigabe

    Das erste Teil wird geprüft, der Nachweis hängt am Auftrag. Erst mit hinterlegtem Dokument gibt POM das Erstmuster frei – vorher bleibt die Serienproduktion gesperrt.

    POM Quality

  4. 04

    Serie mit Prüfplan

    Am Terminal werden Start, Stopp und Menge gebucht. Der versionierte Prüfplan verlangt die Merkmale je Arbeitsschritt; Aufzeichnungen halten Prüfer, Prüfmittel sowie Gut-, Nacharbeits- und Ausschussmengen fest.

    POM BDEPOM Inspection

  5. 05

    Lieferung und Kennzahl

    Lieferschein und Rechnung entstehen aus dem Auftrag. POM Analytics ordnet den Auftrag als vorzeitig, termingerecht oder verspätet ein; eine Reklamation wird zum Vorgang mit 8D-Report.

    POM WarenwirtschaftPOM AnalyticsPOM Complaints

Was POM Ihrer Branche bringt

Termintreue je Kunde auf einen Blick, Erstmuster nur mit Nachweis, Prüfpläne mit Messwerten, Chargen vorwärts und rückwärts verfolgbar – und Reklamationen mit 8D-Struktur.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen aus der Praxis.

Kann POM Lieferabrufe per EDI empfangen?

Abrufe per EDI sind kein Bestandteil von POM. Liefert Ihr Kunde oder Ihr bestehendes System Aufträge als CSV- oder Excel-Datei oder über REST, übernimmt POM Integration sie mit Feldzuordnung und Vorschau; ein zweiter Lauf legt keine Dubletten an, sondern übernimmt nur Änderungen. Verschiebt sich ein Termin, ziehen Sie den Auftrag in der Planung und sehen sofort die Folgen für Kapazität und Liefertermin.

Kann die Serie anlaufen, solange das Erstmuster nicht freigegeben ist?

Nein. Ohne hinterlegtes Nachweisdokument gibt POM Quality kein Erstmuster frei, und bis zur Freigabe bleibt die Serienproduktion gesperrt. Als Nachweis hinterlegen Sie das Dokument, das Ihr Kunde verlangt, etwa den Prüfbericht; es liegt am Auftrag auf Ihrem Server und wird mitgesichert. Wird ein Auftrag gesplittet, gilt der Nachweis für alle Teilaufträge.

Kann ich den 8D-Report an meinen Kunden weitergeben?

Der 8D-Report mit den Schritten D1 bis D8 hängt direkt an der Reklamation in POM Complaints und lässt sich drucken. Ursache und Maßnahmen stehen daneben; Nacharbeit wird geplant wie jeder andere Auftrag, und der neue Liefertermin ist für Planung und Versand sichtbar.

Ein Kunde beanstandet eine Lieferung – welche anderen sind betroffen?

Vom Auftrag der beanstandeten Lieferung aus zeigt der Materialnachweis in POM Traceability, welche Chargen darin stecken. Von jeder dieser Chargen sucht POM vorwärts, in welche weiteren Aufträge und Sendungen sie gegangen ist; die Betroffenheitsliste nennt sie. Voraussetzung ist die Chargenpflicht am Artikel – mit POM BDE nimmt der Server eine Buchung ohne Chargennummer dann nicht an.

Wie zeige ich meinem Kunden die eigene Termintreue?

POM Analytics rechnet die Termintreue aus den Aufträgen im System und zeigt sie mit Trendlinie über Kalenderwochen, auf Wunsch gefiltert auf einen Kunden. Wie viele Tage Abweichung noch als termingerecht gelten und ab wann ein Auftrag als vorzeitig zählt, legen Sie in den Einstellungen fest. Per Drilldown kommen Sie zu den einzelnen Aufträgen, der Export als CSV oder Excel liefert die Zahlen für das Lieferantengespräch.

In der Fertigung entstanden. Für die Fertigung entwickelt.

Alle Module, ohne Vertrag. Wir richten den Server gemeinsam mit Ihnen ein – und Sie sprechen mit den Leuten, die die Software schreiben.