Manufacturing Execution System
MES-Software für den Mittelstand.
Rückmeldungen am Terminal, ein Leitstand mit rüstoptimierter Reihenfolge, der Maschinenclient an der Anlage und die OEE je Maschine – in POM arbeiten sie auf derselben Datenbank wie Aufträge, Planung und Buchhaltung.
Was ein MES leistet
Zwischen Plan und Maschine.
Ein Manufacturing Execution System, kurz MES, verbindet die Planung mit dem, was an der Maschine passiert. Es legt die Reihenfolge der Aufträge je Anlage fest, gibt Arbeit an die Fertigung, sammelt Rückmeldungen und macht aus ihnen Kennzahlen wie die OEE. Die VDI-Richtlinie 5600 beschreibt diese Aufgaben ausführlich.
Für kleine und mittlere Betriebe hat ein MES oft einen schlechten Ruf: Großprojekte, Anbindungen für jede Anlage, eigene Stammdaten und Schnittstellen zum ERP, die gepflegt werden wollen. Viele bleiben deshalb bei Tafel, Tabelle und Zuruf – und wissen nicht genau, wo die Kapazität verloren geht.
POM geht einen anderen Weg: Das MES ist ein Modul der Plattform, kein eigenes System. Aufträge, Artikel, Arbeitsplätze und Mitarbeiter sind schon da, die Betriebsdatenerfassung liefert die Rückmeldungen, der Leitstand die Reihenfolge. POM MES gibt es heute für die Kabelkonfektion; ein MES für die Zerspanung und ein frei konfigurierbares Standard-MES sind in Planung.
Die Bausteine
Vom Terminal bis zur Kennzahl.
Die Betriebsdatenerfassung eignet sich für jeden Fertigungsbetrieb. POM MES mit Leitstand und Maschinenclient ist heute für die Kabelkonfektion ausgelegt.
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Betriebsdatenerfassung am Terminal
Fertigungsauftrag und Personalnummer scannen, starten, stoppen, Menge melden. Jede Buchung landet am Arbeitsgang, laufende Buchungen sind live sichtbar.
POM BDE -
Leitstand und Maschinenclient
Aufträge wandern vom Pool über verplant zu fix an der Maschine. Am Maschinenclient sieht jede Anlage ihre eigene Auftragsreihe.
POM MES -
OEE je Maschine
Verfügbarkeit, Leistung und Qualität einzeln ausgewiesen – aus den Rückmeldungen gerechnet und jederzeit nachrechenbar.
OEE berechnen -
Rüstoptimierte Reihenfolge
Ähnliche Aufträge laufen hintereinander, damit seltener umgerüstet wird. Maschinen verbringen mehr Zeit mit Wertschöpfung und weniger mit Rüsten.
Rüstzeiten reduzieren -
Stammdaten der Kabelkonfektion
Leitungen, Kontakte, Abdichtungen, Leadsets und Crimp-Standards als Kataloge mit wiederholbarem CSV-Import – Rüstwissen, das im System bleibt.
POM in der Kabelkonfektion -
Maschinen, Werkzeuge, Wartung
Arbeitsplätze, Maschinen, Werkzeuge und Prüfmittel mit Kapazität und Wartungsterminen – verbunden mit den Arbeitsplätzen, mit denen Planung und BDE rechnen.
POM Resources -
Qualität an der Linie
Prüfpläne, Messwerte und Sperren mit POM Inspection, Chargen mit POM Traceability – im selben Datensatz wie der Auftrag.
POM Inspection -
Nachkalkulation aus der Halle
Die gebuchten Stunden fließen in die Nachkalkulation: Plan gegen Ist je Auftrag, ohne dass jemand Zeiten überträgt.
POM Costing -
In Planung
Automatische Maschinendaten über Schnittstellen wie OPC UA oder MQTT, ein MES für die Zerspanung und ein frei konfigurierbares Standard-MES. Nicht Teil des heutigen Lieferumfangs.
MES ohne Großprojekt
Ein Modul, kein zweites System.
Klassische MES-Projekte beginnen mit Schnittstellen: Aufträge müssen aus dem ERP ins MES, Rückmeldungen zurück, Stammdaten in beide Richtungen. In POM entfällt das – Planung, Betriebsdatenerfassung und MES arbeiten auf derselben Datenbank, ein Auftrag ist überall derselbe Datensatz.
Sie starten mit der Betriebsdatenerfassung und erweitern, wenn es passt. Jedes Modul ist eine neue Lizenz, die Sie auf Ihrem Server aktivieren – ohne Neuinstallation und ohne Datenumzug.
- Keine Schnittstelle zwischen ERP, PPS und MES
- Rückmeldungen direkt am Arbeitsgang
- OEE je Maschine, nachrechenbar
- Läuft auf Ihrem Server – ohne Cloud-Zwang
- Updates inklusive – Verbesserungen aus Ihrem Betrieb ohne Aufpreis
- 30 Tage alle Module testen, ohne Vertrag
Offene Preise
Was BDE und MES bei POM kosten.
Ein Rechenbeispiel: Grundpreis mit Produktionsplanung, dazu Betriebsdatenerfassung, MES und Betriebsmittel – für bis zu zehn Personen, die gleichzeitig arbeiten.
Eigene Auswahl im Konfigurator berechnenBDE und MES · bis 10 gleichzeitige Sitzungen
- POM Core und POM Planning (Grundpreis)
- POM BDE
- POM MES
- POM Resources
- Listenpreis
- 573 €
- Monatlich
- 573 €
Bei Jahreszahlung 515,70 € im Monat. Alle Beträge netto zzgl. Umsatzsteuer, Benutzerkonten unbegrenzt.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Was ist eine MES-Software?
Eine MES-Software (Manufacturing Execution System) steuert und dokumentiert die Fertigung zwischen Planung und Maschine: Reihenfolge je Anlage, Rückmeldungen, Stillstände, Mengen und Kennzahlen wie die OEE. Sie ergänzt das ERP, das die kaufmännischen Abläufe abdeckt.
Was ist der Unterschied zwischen MES und BDE?
Die Betriebsdatenerfassung (BDE) meldet zurück, wer an welchem Auftrag wie lange gearbeitet und wie viel gefertigt hat. Ein MES nutzt diese Daten und steuert zusätzlich maschinennah – mit Reihenfolge je Maschine, Rüstoptimierung und OEE. In POM ist die BDE ein eigenes Modul, das auch ohne MES nutzbar ist.
Lohnt sich ein MES für kleine und mittlere Betriebe?
Ja, wenn es ohne Großprojekt auskommt. Entscheidend ist, dass Aufträge, Stammdaten und Rückmeldungen nicht zwischen mehreren Systemen abgeglichen werden müssen. In POM sind BDE und MES Module derselben Plattform; Sie starten mit der Betriebsdatenerfassung und erweitern später.
Für welche Branchen gibt es POM MES?
POM MES ist heute für die Kabelkonfektion ausgelegt – mit Leitungen, Kontakten, Abdichtungen, Leadsets und Crimp-Standards als Stammdaten. Ein MES für die Zerspanung und ein frei konfigurierbares Standard-MES sind in Planung. Die Betriebsdatenerfassung eignet sich schon heute für jeden Fertigungsbetrieb.
Werden Maschinendaten automatisch erfasst?
Heute entstehen die Daten aus Rückmeldungen am Terminal und am Maschinenclient. Die automatische Anbindung von Maschinen über Schnittstellen wie OPC UA oder MQTT ist in Planung und nicht Teil des heutigen Lieferumfangs.
Kann ich POM MES testen?
Ja, 30 Tage lang mit allen Modulen und ohne Vertrag. Den Server richten wir gemeinsam mit Ihnen ein.
30 Tage kostenlos testen.
Alle Module, ohne Vertrag. Wir richten den Server gemeinsam mit Ihnen ein – und Sie sprechen mit den Leuten, die die Software schreiben.